Kirschfruchtfliege

Die Kirschfruchtfliege (Rhagoletis cerasi) befällt Süßkirschen, Traubenkirsche, Heckenkirsche, Vogelkirsche und Schneebeere.

KirschfruchtfliegeKirschfruchtfliege

Betroffene Früchte weisen in Kernnähe eine Made auf, werden am Baum faul und fallen ab. Ist die Made nach ca. 3 Wochen entwickelt, veläßt sie die Kirsche (man sieht das Bohrloch) wandert in den Boden und verpuppt sich. Im folgenden Jahr schlüpft Mitte Mai bis Ende Juni die neue Kirschfruchtfliege.

was kann man dagegen tun?

  • Aufsammeln der früh herabgefallenen Früchte und komplettes Abernten
  • Hühner unterm Kirschbaum fressen das Fallobst und scharren nach Maden
  • da die Fliegen in Abhängigkeit von der Bodentemperatur schlüpfen, kann Mulchen die Bodenerwärmung verzögern und den Schlupf der Fliegen nach hinten verschieben
  • sehr engmaschige Spezialnetze können im Bereich der Baumscheibe ausgelegt oder der Baum je nach Größe komplett eingehüllt werden
  • Gelbfallen angebracht Mitte Mai bis Ende Juni (danach wegnehmen, sonst werden Nützlinge weggefangen)
  • frühe Sorten bevorzugen, die bereits vor der Eiablage geerntet werden
  • Bekämpfung der Puppen der Fruchtfliege mittels Nematoden (Steinernema carpocapsae und Steinernema feltiae)